„Dialogkultur erzeugt und verändert Haltungen. Sie schafft so ein Umfeld verantwortlichen Handelns durch die Orientierung an kulturunabhängigen Gegebenheiten der zwischenmenschlichen Zusammenarbeit“
Frau Prof. Dr. Elisabeth Schloeder studierte Gesundheitswissenschaften und Management in Health business Administration und arbeitete vor ihrer Professur in leitenden Funktionen verschiedener Einrichtungen des Gesundheitswesens. Sie ist heute, nach ihrer Emeritierung als Beraterin, Trainerin, Coach und Supervisorin für Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie für Einrichtungen des Bildungswesens tätig.
Als Mediatorin und Trainerin bringt sie viele praktische Erfahrungen in der Umsetzung von Kulturentwicklungsprozessen sowie in der Konzeption, Reorganisation und Implementierung von Prozessen mit.
Weitere Schwerpunktthemen sind Organisationsentwicklung, Kommunikation, Führung, Projektmanagement und Teamentwicklung. Ihr besonderes Anliegen ist es, die Persönlichkeitsentwicklung von Führungskräften im Sozial- und Gesundheitswesen zu unterstützen, begleiten und zu fördern. So trainiert sie seit vielen Jahren Leitungsmitarbeiter und Teams und orientiert sich dabei an der Theorie und Praxis des Dialogs.
Hierzu hat sie unter dem Titel „Pflegerische Werthorizonte®“ eigene Konzepte entwickelt, die zu einer ethisch orientierten Kultur- und Organisationsentwicklung in sozialen Einrichtungen beitragen.
Darüber hinaus engagiert sich Frau Prof. Schloeder in unterschiedlichen nationalen und internationalen sozialen Projekten. So wirkt sie seit der Gründung der Ambassade du Pays de Rode unterstützend bei der kulturübergreifenden Arbeit zur Umsetzung ihres kulturellen, touristischen und euregional Beziehung schaffenden Auftrages mit. Sie ist Mitglied des Vostandes der World Citizen Society (AISBL) in Belgien. Dieser Verein ist eng verknüpft mit der Foundation for the Support of the United Nations (FSUN) und vertritt die Idee, dass Menschen nicht nur Bürger eines Staates, sondern in erster Linie Bürger der Welt sind.
Als Trägerin der Euriade-Ehrennadel, die ihr für ihre aktive Mitarbeit und die Unterstützung des Buberschen dialogischen Prinzips im Rahmen des internationalen Festivals des Dialogs verliehen wurde, unterstützt sie das jährlich stattfindende Projekt ‚Jugend im Dialog‘ in Kerkrade, Niederlanden.